Skip To: Content | Navigation | Sidebar

webmail | val.bz | txp
escapism rocks | val

Konstruktivismus du Val.

24. Januar 2008, 00:02.

Es gibt einen Wein namens Baron du VAL! Heeehehehe. Und er hat gut geschmeckt, was geübte Leser vielleicht am etwas ähem fröhlicheren Schreibstil bemerken werden.

Der Baron du Val (heeehehe) hat mir heute Abend sehr geholfen beim Zusammenfassen des Textes, den man auf obigem Bild so hämisch im Hintergrund lauern sieht. Der Text ist vom Konstruktivisten Siegfried J. Schmidt und umfasste solche Perlen wie diese hier:

Betrogene Versprechen.

17. März 2007, 11:38.

Immerwährend betrügt die Kulturindustrie ihre Konsumenten um das, was sie immerwährend verspricht. Der Wechsel auf die Lust, den Handlung und Aufmachung ausstellen, wird endlos prolongiert: hämisch bedeutet das Versprechen, in dem die Schau eigentlich nur besteht, dass es zur Sache nicht kommt, dass der Gast an der Lektüre der Menükarte sein Genügen finden soll. Der Begierde, die all die glanzvollen Namen und Bilder reizen, wird zuletzt bloß die Anpreisung des grauen Alltags serviert, dem sie entrinnen wollte.1

Oder: Der Beweis dafür, dass die Tragik des Geekseins schon 1975 erforscht war. Die werte Leserschaft möge mich dies am Beispiel LOST verdeutlichen lassen.

Antiqua.

11. Dezember 2006, 13:48.

Am 7. März dieses Jahres hab ich einen Blogeintrag begonnen und als Entwurf gespeichert. Heute, beim Taggen der Artikel, hab ich ihn wieder ausgegraben.

Ich hab absolut keine Ahnung, wohin ich mit diesen beiden Absätzen wollte, aber ich finde sie nicht mal so schlecht für meine Standards, vor allem weil sie in einige weniger triviale Richtung gehen als mein sonstiges Geblogge. Also sei er hier der Vollständigkeit halber gepostet: Der Beginn einer glorreichen Abhandlung über Kino und Wissenschaft, die kläglich in den Wirren des VorMärz versank.

Stipendienstupidität, oder: Berge, Holz und Vieh.

11. November 2006, 22:44.

Es gibt eine neue Regelung für Leistungsstipendien für Südtiroler Studierende. Toll, nicht?

Aber. Das ganze findet in Form eines Wettbewerbs statt, sodass nicht die eigene Studienleistung zählt, sondern die eigene Studienleistung in Relation zu den anderen Bewerbern. Das wäre ja auch noch okay, Stipendien nur für die Besten der Besten.

Adieu, Donaustadt.

7. Juli 2006, 11:02.


Habt ihr eigentlich eine Ahnung, WIE VIELE Menschen in den letzten paar Tagen nach “Italienerwitzen” gegoogelt haben? (Und auf mein Blog gekommen sind, das sie sicher mangels Italienerbashing sofort wieder enttäuscht verließen.) Schlechte Verlierer, die Germanen, also wirklich.

Ja, übrigens ist meine Arbeit seit dieser Nacht, 01.29 Uhr so ungefähr, fix und fertig samt Layout, Anhängen und Plagiatserklärung (die meiner Ansicht nach ja Nichtplagiatserklärung heißen sollte, aber bitte.), 71 Seiten brutto, exakt 50 Seiten netto (jaja der Anhang ist eine Sau.)


Die Mär vom einsamen Schreiberling.

6. Juli 2006, 00:01.

Wobei ich ja eine einsame Schreiberlingin bin, eigentlich. Anyhoo.

Ich bastle am allerletzten Kapitel der Arbeit – danach fehlen nur mehr die Abstracts auf deutsch und englisch, sogar das Glossar hab ich schon drin und die Anhänge sind peh-deh-efft – aber wenn ich noch ein paar mal öfter die Worte “Weblog”, “Netzwerk” oder “Strukturparameter” tippen muss, renne ich mit dem Kopf gegen meine Zimmerwand.

Es ist da!

3. Juli 2006, 11:40.


Es ist da es ist da! Heute kam endlich The Postman mit dem heiß ersehnten Päckchen.

Jan Schmidt - Weblogs. Bild: Amazon In genau vier Tagen muss ich meine Arbeit abgeben, und ich bin noch schwer am Basteln. Da kommt es als Aufmunterung gerade recht, dass das Buch hier so ziemlich meine Thesen über beziehungsweise mein Verständnis von Weblogs bestätigt. Mal sehen. Die Interviews sind noch nicht fertig ausgewertet, aber wenn wirklich was Gutes rauskommt, eröffne ich noch eine Wissenschafts-Sektion im Blog, jawollja.

So. Wie ging noch mal mein Satz? All Hail Procrastination, but better back to paper-writing.


Blog Talk Reloaded

2. Juli 2006, 11:18.


Ich will da hiiiiin! Diesmal findet der Blog Talk sogar wieder in Wien statt, und sogar Anfang Oktober, was natürlich perfekt wäre. Aber 100 € Konferenzteilnahmegebühr schauen nun mal nicht raus, verdammt. Nicht mal Studentenermäßigung gibt es. Wie war das mit dem demokratischen Charakter der Blogosphäre?

Ich könnte natürlich auch einen Vortrag halten (Ja, mittlerweile könnte ich das glaub ich wirklich, aus dem Stegreif sogar. Mein Kopf ist ein Weblog über Weblogs geworden), nur zahlen Vortragende leider 120 €. Ach, die Leiden des Studentendaseins. Seufz.


Geile Wissenschaft.

1. Juni 2006, 17:05.


Sich für die eigene Abschlussarbeit (über Weblogs) nach tonnenweise Literatursichtung und kiloweise Theorieüberlegungen was Tolles ausgedacht zu haben, konkrete Vermutungen zu haben, und dann auf einen Aufsatz namhafter Weblogforscher zu stoßen, in dem haargenau meine Überlegungen geäußert werden.

Also durch Nachdenken und Aufschreiben dorthin zu kommen, wo die ganzen großen tollen Wissenschaftler auch gerade stehen.


Poesie der Wissenschaft

22. April 2006, 17:11.


Ich bin verliebt. In den Kommunikationswissenschafts-Poesie-Schredder.

Gabi, Gan, Davus und besonders Herr Nicmar: ihr versteht mich da sicher am besten, so this is for you.


It’s a dirty, dirty business.

15. November 2005, 18:59.

Mittlerweile schaffe ich es in meiner deadlinebedingten Angespanntheit, durch ständiges nervöses Durchdiehaarefahren meinen Kopfbewuchs in knapp drei Stunden von “frisch gewaschen” in “pfeilheimwürstelbudenfettig” zu transformieren.

Doch dann. Heute. Unerwartet. Neben einer Schüssel mit Cremespinatresten. Mit einem dieser Lebkuchen im Mund, deren dünner weißer oder rosa Zuckerguß mit einem vogelflügelschlagsgleichen Geräusch nachgibt und splittrig den Gaumen kitzelt, wenn man draufbeißt. Inmitten eines Berges an Kopien, Büchern, gelben Bibliothekszetteln und mit abstrusesten mutmaßlichen literarischen Nazi-Netzwerken aus Namen, Rufzeichen und Pfeilchen voll gekritzelten Blättern —- war er endlich da. Der Durchbruch.


Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.5 Italy License.