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[Minimalbetrieb.]

16. August 2008, 18:15.

[Sich beim Haareglätten plötzlich ganz deutlich an Träume erinnern, die man vor Jahren geträumt hat.]

[Ein Blog auf Minimalbetrieb laufen lassen. Mit vielen eckigen Klammern.]

Siebzig Quadratmeter.

20. März 2008, 13:32.

Die Leinwand für die EM-Fußballübertragungen, die vorm Wiener Rathaus stehen wird, ist also knapp anderthalbmal größer als unsere Wohnung, und ich weiß nicht recht, ob ich das lustig oder traurig finden soll.

Ach, und: In Wien schneit es gerade wie verrückt, ich liebe Tage, an denen es zu Mittag schon dämmrig-dunkel ist, und ich hab mich endlich für eines der Diplomarbeitsthemen entschieden. Nur so fürs Protokoll.

And I promise I'm doing the best I can.

4. März 2008, 10:49.

Da fühlt man sich schon ewig wie ein Ping-Pong-Ball auf hoher See, und plötzlich hängt ein Masterplan am Horizont.

Weit weg in dunstiger Ferne, und ein bisschen wackelig, aber er hängt.

Notizen.

25. Februar 2008, 13:10.

Freitag, 22. Februar. Transkribiert vom sehr analogen Notizblock. A righe.

[Der Kirchenmann gibt sein Statement.]

Selbstgoogeln.

14. September 2007, 17:52.

Sichselbstgoogeln ist ja das neue Masturbieren.

[file under: Auf welche Gedanken man beim Schreiben eines Artikels über Datenschutz kommt.]

Kopfrechnen.

26. August 2007, 17:54.

Nein, ich hab gestern natürlich nicht im Geiste kurz nachrechnen müssen, ob ich eigentlich 22 oder 23 Jahre alt bin.

[file under: den Kopf noch im Urlaub]

Nabelschau.

10. Mai 2007, 21:34.

File under: Sinnlose Fakten über mich. Auf die ich draufkomme, nachdem ich mich nun fast 23 Jahre kenne.

  • Ich gehe beim Treppensteigen auf Zehenspitzen.
  • Ich besitze nur einfärbige T-Shirts.
  • Ich brauche beim Duschen immer zwei Handtücher, ein kleines für die Haare, ein großes für den Rest.

Und, erst heute entdeckt:

Erkenntnisse an einem Freitagabend.

12. Januar 2007, 22:47.

Erstens: Wenn man in ein SMS das Wort “Blogs” tippen will, schreibt die T9-Software “Alois”.
Zweitens verstehe ich Frauen nicht, die sich von Kopf bis Fuß in beige kleiden, inklusive Rucksack und Haarband.
Drittens: Am Freitag um 7:00 aufstehen machen nur The Fratellis halbwegs erträglich. Die neuen Ohrwurmfabrikanten meines Vertrauens. Kostprobe (leider) hier und hier.

(Ach ja: Und Leute, die im Magisterstudium fürs Forschungskonzept noch Wikipedia zitieren, machen mich wahnsinnig.)

World of Winners.

28. Dezember 2006, 21:03. Eigentlich kann niemand auf der Welt ein totaler Verlierer sein, denn wir waren früher alle mal das schnellste Spermium.

[Mit solchen und ähnlichen Gedankenspielchen die Feiertage überstanden. Bis jetzt.]



La vita è una lasagna.

7. Dezember 2006, 14:29.

Mein stream of consciousness funktioniert nur mit ADSL-Verbindung, der train of thought ist schon abgefahren, und ich hatte beim Föhnen einen genialen Einfall, der jetzt wie weggeblasen ist. He keeps his wallet in his front pocket, bei manchen Leuten besteht Verdacht auf Gehirnliposuktion, das schimmlige Parmesanstück ist in der Schachtel mit den Spülmaschinentabs gelandet, Paolo Conte singt sono io la musica, und in der Bräuhausgasse pflanzen sie Bäume. Alles beim Alten.

Facts of Life.

25. November 2006, 21:58.

Downloads, die bei 99,2% für immer stehen bleiben.

David, der gerade daheim in Südtirol Zuhausepizza isst, während ich auf alten Zielpunkt-Semmeln rumkaue.

Haarig.

19. Juni 2006, 15:01.


Ich hab mal einen ganzen Tag lang ein 4 cm langes Haar in meinem rechten Auge herumgetragen (wahrscheinlich unter der Kontaktlinse eingeklemmt) und mich gewundert, was sich bloß so seltsam anfühlt.


send me on my way

Ach.

31. Mai 2006, 11:06.


Ach, der sanfte Weckruf eines Schlagbohrers um 8 Uhr morgens.

Ach, das Nachlassen jedes Deos nach genau zweieinhalb Fläschchen, sodass immer eine halbe Deoflasche übrigbleibt.


Cheops war ein Muttersöhnchen.

8. Januar 2006, 18:09.

Warum sehen manche Menschen am Morgen gleich gut oder schlecht aus wie am Abend und andere nicht?

Egal, anyway konfuse verschwommene Wehmut meinerseits, irgendwie, obwohl Wehmut heimatfilmig klingt, eher vielleicht Angst oder das Gefühl von Unzulänglichkeit, schönes Wort übrigens, auch in anderen Sprachen, inadeguatezza, jedenfalls wahrscheinlich beides.

Manchmal moniert man montags. Meist maßlos.

5. Dezember 2005, 14:54.


Und grundlos. Aber das alliteriert sich nicht so schön.

Wenn sich der Regen heute nur ein kleines bisschen anstrengen könnte, so zu tun, als wäre er ganz ganz nasser Schnee, wäre ich ihm sehr verbunden.


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