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Sing, My Angel!

3. Oktober 2008, 21:11.

Viel zu lang Interviews transkribiert, viel zu viel zu tun, aber jetzt: ein Glas Weißwein und der trashige Phantom of the Opera-Soundtrack in voller Lautstärke. Rock on!

[file under: die kleinen Freuden.]

I wrote a song for you.

25. September 2008, 00:39.



Das blöde Album von 2005. Und die Riesenhalle heute Abend. Und die Veränderung in den neun Jahren. Und die Massentauglichkeit.



Papi chulo!

10. Februar 2008, 02:29.

Erkenntnis des Tages: Ich habe eine “Betrunken”-Playlist. Sie besteht hauptsächlich aus schlechten Dance-Songs, oder wie zum Teufel dieses discotaugliche Zeugs halt heißt, das vor einigen Jahren auf irgendwelchen dubiosen Hitparaden war.

(I see you baby, shakin’ that ass…)

This has all gone wrong.

23. Januar 2008, 15:25.

Am Montag hab ich eine knappe Stunde Radio gehört. Das sind ungefähr 90 Prozent meines durchschnittlichen Radiokonsums eines Jahres. Damit hab ich die Quote für 2008 fast erfüllt.

Anyhoo, ich hab dabei ein neues Lieblingslied entdeckt: Clara Luzias Morning Light, legal und koscher runterladbar und sehr, sehr schön. So wie die andern paar Songs dort hinterm Link; alle besonders nützlich bei melancholischer Weltuntergangsstimmung im feucht-windigen, dämmrigen Wien. Funktionieren auch sehr gut auf der zur-Uni-fahr-Playlist.

Ma è la fatica che non vuoi.

19. Januar 2008, 23:16.

C'è qualcosa di grande tra di noi... una scala.

(Yep, ich hab das Zeichnungen-Bloggen für mich entdeckt.)

He's got that urban genie thing going on.

22. November 2007, 18:43.

Ein neues Wiederholschleifenlied gefunden, das nicht nur genial ist, sondern auch noch fünf Minuten lang. (Link.)

Im Forschungsseminar ein recht gutes Referat über journalistische Selbstkontrolle in Italien gehalten. (kein Link.)

Bothered.

17. November 2007, 16:49.

Oh my gosh, I cannot be bothered with this.

Danke, Kate.

Il respiro della balena.

7. September 2007, 15:15.

Repubblica.it in unfreiwilliger, aber komischer Pietätlosigkeit:


(Screenshot vom 07.09.07)



Thanks, Frankie.

16. Juni 2007, 15:05.

Gestern nur dank Frank Sinatras “That’s Life” in ganztägiger Wiederholschleife das Schreiben einer sinnlosen Forschungsseminararbeit überlebt.

(“Tiefenanalyse eines didaktischen Multimediaprodukts” grmbl grmbl sinnlos grmbl.)

Tanzen!

15. Mai 2007, 22:38.

Ja, ich hab ihn mir am Samstag übrigens angesehen, den Eurovision Song Contest. Mit Gan, T. und einer Flasche Martini. Anmerkungen.

1. Der ORF-Kommentator tätigte ganz genau vier halbwitzige Aussagen (Darunter: “Der Baum bewegt sich! Wahrscheinlich sagt er ‘Ich will mehr Klopapier.’” Nur um klarzustellen, was ich mit halbwitzig meine.)

Rieseln.

18. März 2007, 11:16.

Memo an mich selbst:

Zur Liste der schönsten Geräusche hinzufügen: Das Rieseln von Zucker, wenn man ihn aus der Verpackung in die Zuckerdose schüttet.

Die Musik in uns.

16. März 2007, 15:30.

Vorletzten Sonntag, nach dem Brunch (siehe ähem Bild), als wir bereits um halb sieben sturzbetrunken im Charlie P’s saßen und lachend italienische Technoschnulzen sangen, da meinte Karin (ich glaube, es war Karin) plötzlich:

“Irgendwie hat jeder einen iPod in sich.”

Erkenntnisse an einem Freitagabend.

12. Januar 2007, 22:47.

Erstens: Wenn man in ein SMS das Wort “Blogs” tippen will, schreibt die T9-Software “Alois”.
Zweitens verstehe ich Frauen nicht, die sich von Kopf bis Fuß in beige kleiden, inklusive Rucksack und Haarband.
Drittens: Am Freitag um 7:00 aufstehen machen nur The Fratellis halbwegs erträglich. Die neuen Ohrwurmfabrikanten meines Vertrauens. Kostprobe (leider) hier und hier.

(Ach ja: Und Leute, die im Magisterstudium fürs Forschungskonzept noch Wikipedia zitieren, machen mich wahnsinnig.)

Gemüsenudeln und Physiklektionen.

9. Januar 2007, 00:06.

Der Liebste hatte heute Italotrashmusiktag. (Gianna Nannini! Tiziano Ferro! Aaaaah!) Und eine Irokesenfrisur.

Wir essen Nudeln, penne rigate und fusilli gemischt, weil die Packungen fast leer waren. Mit Gemüsesugo vom Dezember, weil wir noch nicht einkaufen waren.

Man-and-woman eating alligators!

18. November 2006, 17:35.

from nbbd.comÜber den Spreeblick (jaja ich gebs ja zu, manchmal les ich ihn auch) auf dieses Video gestoßen und mir zuerst gedacht that’s pure sex baby, und sie hat einen Goldfisch am Hintern, einen Goldfisch! Mich dann sehr pädophil und chauvinistisch gefühlt und etwas geschämt.

Denn wahrscheinlich steht dahinter eine dieser herzzerreißenden Geschichten von der bösen, geldgierigen Mutter, die das arme Kleine schon vierjährig auf die Bühne zwang mit einer Mischung aus Gewaltandrohung und emotionaler Erpressung, geh jetzt da rauf, sonst schlage ich dich und deine Familie braucht dich, sei nicht so egoistisch, sing!, während der Vater seine Komplexe ob der dominanten Gattin in teurem Alkohol ertränkte, den er sich nur leisten konnte, weil eben sein armes Töchterchen unter Mutterns Fuchtel schwitzend und weinend und sich visuell prostituierend Geld verdienen musste und…

Been there, done that.

16. Oktober 2006, 11:42.


Trotz überschwänglicher Versprechungen einen Monat lang nicht gebloggt. Eine Zugfahrt nach Wien ohne Lesestoff überlebt, und zum Glück ist der eklige kleine traubenspuckende Fratz dieser Alternativeltern neben uns schon in Jenbach wieder ausgestiegen.

Zuviele Ohrringe gekauft und bei Cappuccino, Brioche und unfreundlichen Segafredo-Kellnern endlich an eine saisonal ausgesetzte Freundschaft wieder angeknüpft. Begonnen, jeden Montagmorgen eine Lehrveranstaltung für Erstsemestrige zu leiten und mehr an mich selbst und meine Universitätskarriere zu glauben; mich selbst im Personalverzeichnis der Uni Wien gefunden.


Liebe ist filmbar.

28. Juni 2006, 14:02.


Nach dem vierten Mal Ansehen immer noch geheult. Und ich hab ein neues Lieblingslied.





Südtiwien.

5. Mai 2006, 15:45.


Wenn auf der Währingerstraße gerade irgendein Markt oder Fest oder was auch immer stattfindet, und durch mein offenes Fenster Blasmusik hereinströmt, und die Kapelle spielt gerade

Wohl ist die Welt so groß und weit
und voller Sonnenschein
Das allerschönste Stück davon
ist doch die Heimat mein


Alles fließt. Auch Fallschirme.

9. Dezember 2005, 15:42.

Wie genau ich zu dem besorgniserregend fanatischen X-Files-Fan wurde, der ich bin, weiß ich nicht mehr so wirklich. Die Erinnerung verschwimmt in den Schatten der Vergangenheit, genauso wie beispielsweise die Anfänge meiner besten und längsten Freundschaften. Oder wie der genaue Zeitpunkt meiner Verliebung in Kantonreis, Tequila und gratinierten Fenchel. Oder die Momente, in denen ich beschloss, dass Alessandro Baricco und Philipp Pullman nicht von dieser Welt sein können. Oder der exakte Augenblick, in dem mir ein braunes Augenpaar hinter dunklem Wuschelhaar plötzlich mehr bedeutete als alle anderen Augenpaare und Wuschelhaare.

Jedenfalls war mein X-Files-Fanatismus ein weiteres Glied in meiner von Zufällen regierten Kette der Entdeckungen. Es fing damit an, dass ich auf Italia 1 einen Werbespot für den Start der neuen Staffel sah und dieser mit einem überirdisch schönen Lied hinterlegt war. Irgendwas mit sinkenden Knochen und Steinen und einer trotz allem schönen Welt und jedenfalls unheimlich traurig und mein damaliges labiles Teenagergemüt in höchstem Maße ansprechend. Zum Glück gab es im Jahr 2000 bereits Google, das seit damals immer wieder meine im Kurzzeitgedächtnis gespeicherten Liedtextfetzen verarbeiten muss. Na, in letzter Zeit eher im Handy als im Gedächtnis. Man wird nicht jünger. Nun, jedenfalls spuckte das Suchmaschinchen einen Bandnamen aus: Coldplay. Es war der Beginn einer großen Liebe.

How to learn to cry.

26. November 2005, 12:43.

Maßnahmen für kaum weinfähige Menschen, den momentanen Frust in Form von Quetschtränen abzubauen:

a) Gan’s letzten, zum Heulen schönen Blogeintrag lesen, falls sie nichts dagegen hat.

An ÖBB Train Named Desire.

2. November 2005, 20:16.

Heute offline gebloggt, sozusagen. In Wagen 309, Platz 066, Gegenfahrtrichtung. Auf die Rückseite der Überweisungsbestätigung für den Studienbeitrag schreibend. Anyway:

Beim Bahnfahren in feuchtkalt vorbeiziehender Dämmerung überlagert sich, wenn man das Glück eines Fensterplatzes hatte, ungefähr eine Stunde lang das bunte Spiegelbild des Abteils mit der fast dunklen, flachen Landschaft des monarchienostalgischen Lands der Berge.


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