Stol und die Medienethik.
29. April 2008, 13:37.Stol.it berichtet — wie viele andere Medien — über den schrecklichen Inzest- und Missbrauchsfall im österreichischen Amstetten und nennt heute — im Gegensatz zu vielen anderen Medien — den Familiennamen der Betroffenen. Vielleicht ist der volle Name der Opfer ohnehin schon in aller Munde gewesen, ich weiß es nicht, aber trotzdem: Stol-Redaktion, das finde ich medienethisch sehr sehr bedenklich.
(Nein, kein Link, ich will nicht mittun bei der Sache.)
Notizen.
25. Februar 2008, 13:10.Freitag, 22. Februar. Transkribiert vom sehr analogen Notizblock. A righe.
[Der Kirchenmann gibt sein Statement.]
Oh je.
9. Februar 2008, 19:33.Das Problem mit dem Zitieren aus einer Webseite ohne Angaben zu Verfasser oder Jahr:
(vgl. ODG o.J. a)
(vgl. ODG o.J. b)
(vgl. ODG o.J. c)
Schizophren 2.0.
18. Juli 2007, 14:19.BloggerInnen und JournalistInnen mögen sich ja oft nicht so besonders. Leider. Deshalb fühlt man sich, wenn man wie ich zeitweise beide Rollen einnimmt, etwas schizophren.
Val die Bloggerin und Val die Journalistin haben zusammengearbeitet und die dieswöchige Titelstory des Südtiroler Wochenmagazins ff verbrochen. Hier der reißerische Titel: Schöne neue Welt. Second Life & Web 2.0: Wie das neue Internet unser Leben verändert. Da domani in tutte le edicole.
Irrige Vorstellung.
5. Juni 2007, 01:19.In Bozen wurde am 1. Juni der “Garten der Religionen” eröffnet. Aus dem Text hinter dem Link (offizielle Seite der Stadt Bozen):
Dieser Garten, der erste in Italien, lädt ein, die fünf Weltreligionen in ihrer Eigenart kennen zu lernen.
Schön, ne. Friede, Freude, multikultureller Organisierte-Menschenverblödungs- Eierkuchen. Räusper. Zurück zu meiner Journalistinnen-Neutralität.
Berühmt.
23. Mai 2007, 22:43.Ich stehe im Abschlussprüfungsprogramm der Mittelschule Brixen. Neben Hermann Hesse.
Hat mir meine Mutter heute am Telefon erzählt.
Redaktionelles, Teil 5.
24. August 2006, 14:48.
Ähem. Räusper. Ich präsentiere: meinen letzten Artikel. Grausames, Informatives, Makabres aus der schönen kleinen Bergprovinz: “CSI: Bozen”.
Aber nicht weitersagen – ich weiß noch immer nicht, wie legal es ist, PDFs von Zeitschriftenartikeln gratis online zu stellen, wenn man sie selbst geschrieben hat. [Edit, Monate später: Hab das PDF entfernt. Man weiß ja nie. Auf Anfrage bei mir erhältlich :)]
Redaktionelles, Teil 4.
18. August 2006, 17:22.
Long time no see, long time no write.
Meine ff-Karriere geht inzwischen voran, ich hatte heute bis vor einer Stunde Aussichten auf die Titelstory, aber nein, natürlich musste ein Redakteur den absoluten investigative-journalism-Coup mit Titelgarantie landen.
Gott mag keine Pornos.
31. Juli 2006, 22:10.
Nein, der Titel ist nur ein Reinleger, um Leser zu ködern. Es ist eigentlich der Titel des Spiegel-Artikels, der gerade aufgeschlagen vor mir liegt und meine Bettlektüre sein wird. (Das passt dann ja.)
Der eigentliche Blogeintrag beginnt hier.
Unredaktionelles. (alias Redaktionelles, Teil 4)
28. Juli 2006, 11:12.
Ich bin gerade zu einer halben Stunde Sekretariatsdienst abkommandiert worden. Weil eine der Sekretärinnen gestern Geburtstag hatte und die gesamte Sekretariatsbelegschaft “nur einen kurzen Kaffee” trinken gegangen ist, der dann in einen ziemlich langen Kaffee ausgeartet ist.
Jetzt frage ich mich: Warum ich, warum vd? Warum nicht rj, die andere Praktikantin? (Die andern beiden, bb und sk, sind nicht da.)
Redaktionelles, Teil 3.
27. Juli 2006, 15:03.
Es ist wieder Donnerstag, die neue FF ist da, und diesmal ist mein Artikel unverschlüsselt:
Südtiroler provinziell-politische Packteleien um die Einführung einer Maut für die alpinen Passstraßen, die im touristischen Auto- und Motorradverkehr ersticken – dass diese Maut absolut nix bringen wird und eine Sperrung das gscheitere wäre, was mir ein Wiener TU-Professor bestätigt hat (hach, war das schön, wieder mal jemanden universitätswienerisch reden zu hören), wird von den Hinterbergpolitikern hier natürlich ignoriert.
Redaktionelles, Teil 2.
23. Juli 2006, 13:49.
Das Praktikum läuft übrigens recht gut, die vier Praktikantinnen gehen klischeehaft zusammen mittagessen, und meinen Artikel über Freud und die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen in Südtirol in der letzten Ausgabe könntet ihr hier nachlesen, wenn der Zugang für Nichtabonnenten offen wäre. Tja. Vielleicht könnte ich ihn einscannen (Seite 1 und Seite 2) oder zumindest fotografieren, so copyrightwidrig wird das schon nicht sein, hab ihn ja selbst geschrieben.
Mangels Fotografen musste ich einen der interviewten Ärzte selbst knipsen, das Foto wurde auch gut: Ich hatte ihn sehr stylisch auf eine Bank vor ganz viele Pflanzen gesetzt, sehr sommerlich und so. Nur hatte ich beim Fotografieren nicht gesehen, dass zwei dieser langen, schmalen, schwertförmigen Blätter hinter dem Kopf des geehrten Doktors hervorstanden wie ein hübsches Paar grüner Eselsohren. Dank sei dem Liebsten und Photoshop.
Problemfelder der Ersetzungstechnik
13. Juli 2006, 15:06.
oder
Der Wahnsinn der Lokalredaktion, Teil 1.
Merke: Nach der Transkription eines Interviews NICHT die Word-Funktion “Suchen und Ersetzen” verwenden, um im gesamten Dokument das in der Eile dahingetippte Kürzel pt (siebzehn Stück) durch Psychotherapie zu ersetzen, wenn im Text recht oft die Worte Symptome, Konzepte und behauptet vorkommen.
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