Ma è la fatica che non vuoi.
19. Januar 2008, 23:16.
(Yep, ich hab das Zeichnungen-Bloggen für mich entdeckt.)
Ich werde die Pädagogik revolutionieren.
17. Januar 2008, 16:30.
Das ist übrigens nicht die schlechteste Idee, die ich je hatte.
Mein Roman, den jemand anderer schrieb.
18. Dezember 2007, 21:23....oder: warum ich Thomas Glavinic hasse.
Ich hatte mir ja als Kind in den Kopf gesetzt, ich sei zur Schriftstellerin geboren. (Und zur Detektivin, aber das lag wahrscheinlich am akuten Micky-Maus-Einfluss.) Mein heimlicher Größenwahn wurde durch die ständigen Lobeshymnen meiner Deutschlehrerinnen über die Jahre hinweg nur unterstützt.
The Return of the Jeux.
2. April 2007, 13:14.
Die werte Leserschaft erinnert sich vielleicht an den langen Artikel zu den Jeux sans Frontières, den ich hier vor einer Weile geschrieben habe. Gestern gab es einen neuen Kommentar zu dem Artikel, weil ich Ungarns Spielfarbe fälschlicherweise als orange angegeben hatte; dabei spielten die in gelben Anzügen. Sorry nochmal. Jedenfalls:
Bei dieser Gelegenheit hab ich ein bisschen weiterrecherchiert, und eine Bombe von Nachricht entdeckt: DIE JEUX SANS FRONTIÈRES KOMMEN WIEDER!
In später Nacht.
5. März 2007, 00:38.Beim Nachhausegehen in Wien, noch immer betrunken, sich plötzlich an die betrunkenen Nachhausegänge von vor vielen Jahren erinnern.
Als ich noch in der Kälte mit dem klapprigen Fahrrad von der Disco “Max“nach Hause musste, und zwar den langen Weg über die Mozartallee, weil der kurze Weg durch das Lido, diesen ekligen Park, nachts zugesperrt war. Und ich hatte beim eiskalten Radeln, während mir die Finger abfroren, der Kopf sich vom Tequila drehte und ich mich verfluchte, weil ich bei Stefan oder Jürgen oder Klaus oder Tom noch immer nicht gelandet war, ständig unser Nachhausefahrgedicht auf den Lippen:
The Quest for Paperino Vecchio - Vorgeschichte.
4. Januar 2007, 16:20.
Seit gestern bin ich auf einem wilden, zeitintensiven Recherchetrip:
The Quest for Paperino Vecchio.
Das Ziel: das verlorene Disney-Video meiner frühen Kindheit wieder zusammenzustellen.
Von Trenitalia, Teenagern und Titelstorys.
14. September 2006, 15:17.
Mal wieder rammelvoll, der verdammte Zug. Weil es kein Regionalzug ist, sondern der Eurocity nach München. Die germanischen Touristen zerquetschen uns arme Pendler mit Koffern und Tüten Sackln und Taschen und Jacken und Büchern und Chips und großen Hintern und weißen Socken.
Aber ich hab mich am Bozner Bahnsteig 3 mal wieder an den perfekten Punkt gestellt: Die Zugtür hält vor meiner Nase. Rein ins zweite Abteil, noch viel Platz, es füllt sich bald. Aber dann kommen sie, die Touris, die natürlich reserviert haben, und das halbe Abteil muss wieder aufstehen.
Bastelstunde oder: Hier cliquen.
8. Juni 2006, 00:02.Gan und ich basteln uns übrigens gerade eine Clique. Sie ist noch nicht groß und nicht besonders konsolidiert und besteht noch zu ca. 85% aus Südtirolern, aber das wird schon werden. Es gibt schon einige kreuzundquere Netzwerkverbindungen, jetzt müssen wir nur noch die weak ties festigen und eventuell neue Alteri dazugewinnen.
(Ja, meine Abschlussarbeit behandelt Netzwerktheorien. Why do you ask? :)
Kindheit. Spiele. Europa.
6. Mai 2006, 15:56.Ich saß immer pünktlich vor dem Fernseher. Meist allein, denn meine Eltern wollten nicht viel von dem wissen, was ich mich anschickte zu sehen, und meinen Bruder gab es erst seit einem Jahr. Allein also. Meist mit einem Kekseis in der Hand, denn es war immer Sommer in jenen Momenten – weshalb sie mir überhaupt erlaubt wurden, denn sie kamen abends und blieben bis spät in die Nacht. (Nun, was man als Zehnjährige unter “spät in die Nacht” eben so versteht.)
Es waren die Spiele. DIE Spiele. Nicht Olympia, nein, das war langweilig, starr und kam nur alle vier Jahre. Auch nicht die Peinlichkeit namens Songcontest, Gott der Atheisten bewahre. Nein, meine Spiele, das waren die Jeux Sans Frontieres. Die Spiele ohne Grenzen. Das beste, was die Eurovision jemals hervorbrachte und jemals hervorbringen wird. Ich erinnere mich nicht mehr detailliert daran, aber sie sind noch irgendwo im Hinterkopf verankert, wie alle Fixsterne der Kindheit, die vielleicht schon längst tot sind, aber noch jahrelang schwach ihr Licht abgeben werden.
Sara
3. April 2006, 16:13.“Ich geh eine Runde machen.”
Der Satz ist fest eingebrannt ins Kollektivgedächtnis der gemeinsam verbrachten Teenagerzeit, favorisiert von der ringförmigen Architektur der Provinzstadtdisco. Er funktionierte aber genauso gut im langen, schlauchförmigen Pub, in dem die Samstagabende immer anfingen, oder am Vormittag in den hellen, offenen Gängen des Schulgebäudes.
A Christmas Carol, slightly verspätet.
4. Januar 2006, 23:48.Früher war es noch schöner. Wir wohnten noch im alten Haus, ich war Kind. Um siebzehn Uhr gingen mein Vater und mein Onkel hinauf in die Mansarde, wo mein letztes damals noch lebendes Großelternteil wohnte, und zurrten Oma Dolly mit ihrem hellblauen Bademantelgürtel an ihrem Stuhl fest. Nein, kein satanistisches Sadomasoritual. Schlimmer. Weihnachten.
Sie trugen die gesicherte Oma zwei Stockwerke hinunter und setzten sie in der Küche ab. Jedes Jahr warteten wir dort, jedes Jahr ging mein Vater irgendwann aufs Klo, und jedes Jahr ertönte genau in dem Moment das Glöckchen: das Christkind war da! Ich dürfte als Kind nicht besonders helle gewesen sein. Aber schön wars, der Christbaum leuchtete und die Päckchen auch und ich am meisten, und wie von Geisterhand ertönte ein himmlisches “Stille Nacht”, wir hörten andächtig die Frohbotschaft über Jesu Geburt, umarmten uns alle, und dann kam Essen und Spielen.

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