Like the Undead Walk on Earth
10. Januar 2009, 22:41.Wegen der Weblog Awards 2008 viel zu viel auf fremden Blogs herumgestolpert und dabei viel zu viele erkonservativ-rechte amerikanische Meinungsergüsse überflogen.
Als dann ein Ex-Army-Mensch meinte, er könne gut verstehen, dass einige Soldaten nicht in nächster Nähe zu homosexuellen Kollegen ihren Dienst leisten wollen, fragte ich mich schon langsam, was ich hier eigentlich mache. Und wie schließlich eine Dame schrieb, sie könne die völlig irrationale Denkweise der schrecklichen AbtreibungsbefürworterInnen einfach nicht verstehen, hab ich mich dann endlich wegen Überbelastung ausgeklinkt. Oder um es in der passenden Sprache auszudrücken: my brain hurt.
This is how she began.
3. Oktober 2007, 23:28.Die treue germitalglish-Leserschaft kennt inzwischen sicherlich Gan, real-life-Freundin und Bloggerkollegin extraordinaire.
Stolz verkünde ich hiermit, dass Gan umgezogen ist auf ein eigenes, selbstständiges, “ganz allein ihriges” Blog: blog.ibegan.net. Es ist noch in der Perfektionierphase (die Blogroll! die Blogroll!), aber es rockt.
So liest Südtirol III.
20. September 2007, 23:25.Das hier muss das erste original Südtiroler Stöckchen sein! Gestartet von Herbert, zweiter war Frank, und jetzt präsentiere ich die Lieblingsblogs in meinem Feedreader.
- Cleolinda “Please close the door and switch on the fun without fail.” Cleolindas Blog war das erste, das ich liebte, und der Grund, warum ich zur Bloggerin wurde.
- Zählt das als Blog? Naja, es ist auf Livejournal: Cleolindas geniale Movies in Fifteen Minutes. (HERMIONE: I would give you a comforting hug, but… y’know, the cooties. HARRY: S’aright. I have to practice my teenage rage for the next two movies anyway.) (VOLDEMORT: A hospital gown? WORMTAIL: It’s an evil hospital gown. VOLDEMORT: Fine, but it better have a back.) Gibt’s auch als Buch.
- Trailer Spot All movie trailers, all the time. Gunther aus Germanien hat die frischeste Ware — und zwar zum Downloaden, und in toller Qualität.
- Waiter Rant Die wunderbaren Berichte eines geplagten New Yorker Kellners.
- Go Fug Yourself Böse, sehr böse. Und witzig, sehr witzig; zwar nicht immer, aber meistens.
- Bamblog Jan Schmidt, einer der führenden deutschen Weblogforscher, bloggt natürlich auch.
(Mir fällt gerade auf, dass ich kaum deutschsprachige Blogs lese. Außer Südtiroler Blogs.)
Pimp My Blog.
8. August 2007, 19:54.Ich bin seit heute im Urlaub. Also pimpe ich. Und zwar zwei ziemlich junge Blogs. Weil ich mir vielleicht heimlich ein ganz kleines bisschen vorgenommen habe, beim Aufbau einer lebendigen Südtiroler Bloggerszene mitzuhelfen. Eine so totalitär veranlagte Medienlandschaft wie hier schreit ja geradezu danach. So.
Let The Pimpage Begin:
Schizophren 2.0.
18. Juli 2007, 15:19.BloggerInnen und JournalistInnen mögen sich ja oft nicht so besonders. Leider. Deshalb fühlt man sich, wenn man wie ich zeitweise beide Rollen einnimmt, etwas schizophren.
Val die Bloggerin und Val die Journalistin haben zusammengearbeitet und die dieswöchige Titelstory des Südtiroler Wochenmagazins ff verbrochen. Hier der reißerische Titel: Schöne neue Welt. Second Life & Web 2.0: Wie das neue Internet unser Leben verändert. Da domani in tutte le edicole.
Titten, Weißwurst und Webzweinull.
10. Juli 2007, 22:57.Die Südtirolerin, Südtiroler Frauenzeitschrift, die in Wahrheit aber nichts anderes ist als das gedruckte Äquivalent verschiedener Partybild-Webseiten (Ich zitiere: Stanglwirts ‘Weißwurstparty’! Zitat Ende) und sich deshalb nicht nur in Ärztewartezimmern großer Beliebtheit erfreut, hat anscheinend Web 2.0 entdeckt — Himmel hilf — und eine Art Blog eröffnet. Mit ganz seriösen Kulturnachrichten drin, so Theater und Weinverkostung und so. Aber ganz kann die liebe Südtirolerin vom Frivolen nicht lassen:

Jaja, auf dem Ritten, da gibt’s koa Sünd’.
Ich tagge, also bin ich.
10. Januar 2007, 12:47.Ich mag Tagclouds. Nicht weil sie so Web 2.0/usability/folksonomy sind, sondern weil sie hübsch aussehen. Und endlich einen Hauch von Navigationsmöglichkeit in mein Blog bringen würden. Endlich gibt es das passende Texpattern-Plugin dazu. Es ist gar nicht mal so schwer zu installieren, and it works like a charm… solange ihr nicht auf ein Tag in der Wolke draufklickt. Denn dann wird keine Liste von Artikeln angezeigt, sondern eine schneeweiße Seite. Macht das also bitte nicht :) Ganz ausgereift scheint mir das Ding also nicht zu sein. Workin’on it. Inzwischen mal nur schöner Schein.
Update 12:17: Ich bin verliebt! Ein viel besseres Plugin zum Taggen gefunden: tru_tags. Jetzt funktioniert alles. Die Installation war um einiges leichter, die Dokumentation/Hilfe sehr viel ausführlicher. Sehr, sehr viel mehr kann es auch.
Warum Feedreader wie Männer sind. Ein Test.
8. Januar 2007, 13:59.
Ich bin gerade am Ausprobieren von verschiedenen RSS-Feedreadern. Bisher war FeedReader (ja, der heißt so. Wie originell) der Feedleser meiner Wahl, der ist super. Intuitiv, logisch, leicht und vor allem sexy, weil schlichtes Design. Man ist ja Minimalist, nicht wahr. Aber seit einiger Zeit hat das Ding Probleme mit dem RSS-Feed von meinem Blog: es kapiert das Datum und vor allem die Zeit der Postings nicht mehr. Siehe Screenshot.
Deshalb gehe ich jetzt fremd und teste quer durch den Gemüsegarten Männer Reader, die sich mit mir dem germitalglish-RSS vertragen. Aber irgendwie hat keiner so richtig mein Herz erobern können — weder der tiefsinnige Muskelprotz, noch der geekige Primitivling oder der alternative Teddybär. Auch der elegante Alleskönner kann mich mal, mit Verlaub. Aber lest selbst. Vielleicht ist für euch ja einer dabei, Mädels.
Gott mag keine Pornos.
31. Juli 2006, 23:10.
Nein, der Titel ist nur ein Reinleger, um Leser zu ködern. Es ist eigentlich der Titel des Spiegel-Artikels, der gerade aufgeschlagen vor mir liegt und meine Bettlektüre sein wird. (Das passt dann ja.)
Der eigentliche Blogeintrag beginnt hier.
Adieu, Donaustadt.
7. Juli 2006, 12:02.
Habt ihr eigentlich eine Ahnung, WIE VIELE Menschen in den letzten paar Tagen nach “Italienerwitzen” gegoogelt haben? (Und auf mein Blog gekommen sind, das sie sicher mangels Italienerbashing sofort wieder enttäuscht verließen.) Schlechte Verlierer, die Germanen, also wirklich.
Ja, übrigens ist meine Arbeit seit dieser Nacht, 01.29 Uhr so ungefähr, fix und fertig samt Layout, Anhängen und Plagiatserklärung (die meiner Ansicht nach ja Nichtplagiatserklärung heißen sollte, aber bitte.), 71 Seiten brutto, exakt 50 Seiten netto (jaja der Anhang ist eine Sau.)
Die Mär vom einsamen Schreiberling.
6. Juli 2006, 01:01.Wobei ich ja eine einsame Schreiberlingin bin, eigentlich. Anyhoo.
Ich bastle am allerletzten Kapitel der Arbeit – danach fehlen nur mehr die Abstracts auf deutsch und englisch, sogar das Glossar hab ich schon drin und die Anhänge sind peh-deh-efft – aber wenn ich noch ein paar mal öfter die Worte “Weblog”, “Netzwerk” oder “Strukturparameter” tippen muss, renne ich mit dem Kopf gegen meine Zimmerwand.
Es ist da!
3. Juli 2006, 12:40.
Es ist da es ist da! Heute kam endlich The Postman mit dem heiß ersehnten Päckchen.
In genau vier Tagen muss ich meine Arbeit abgeben, und ich bin noch schwer am Basteln. Da kommt es als Aufmunterung gerade recht, dass das Buch hier so ziemlich meine Thesen über beziehungsweise mein Verständnis von Weblogs bestätigt. Mal sehen. Die Interviews sind noch nicht fertig ausgewertet, aber wenn wirklich was Gutes rauskommt, eröffne ich noch eine Wissenschafts-Sektion im Blog, jawollja.
So. Wie ging noch mal mein Satz? All Hail Procrastination, but better back to paper-writing.
Blog Talk Reloaded
2. Juli 2006, 12:18.
Ich will da hiiiiin! Diesmal findet der Blog Talk sogar wieder in Wien statt, und sogar Anfang Oktober, was natürlich perfekt wäre. Aber 100 € Konferenzteilnahmegebühr schauen nun mal nicht raus, verdammt. Nicht mal Studentenermäßigung gibt es. Wie war das mit dem demokratischen Charakter der Blogosphäre?
Ich könnte natürlich auch einen Vortrag halten (Ja, mittlerweile könnte ich das glaub ich wirklich, aus dem Stegreif sogar. Mein Kopf ist ein Weblog über Weblogs geworden), nur zahlen Vortragende leider 120 €. Ach, die Leiden des Studentendaseins. Seufz.
Geile Wissenschaft.
1. Juni 2006, 18:05.
Sich für die eigene Abschlussarbeit (über Weblogs) nach tonnenweise Literatursichtung und kiloweise Theorieüberlegungen was Tolles ausgedacht zu haben, konkrete Vermutungen zu haben, und dann auf einen Aufsatz namhafter Weblogforscher zu stoßen, in dem haargenau meine Überlegungen geäußert werden.
Also durch Nachdenken und Aufschreiben dorthin zu kommen, wo die ganzen großen tollen Wissenschaftler auch gerade stehen.
Poesie der Wissenschaft
22. April 2006, 18:11.
Ich bin verliebt. In den Kommunikationswissenschafts-Poesie-Schredder.
Gabi, Gan, Davus und besonders Herr Nicmar: ihr versteht mich da sicher am besten, so this is for you.
Wider die Prinzipien.
22. Februar 2006, 16:54.
Eigentlich mach ich bei solchen Vergewaltigungen der Philosophie des Bloggens ja nie mit. (Nicht, dass mich in letzter Zeit mal jemand gefragt hätte, aber das ist jetzt nicht der Punkt. Es geht ums Prinzip. Das ich hiermit mal über Bord werfe. Weil ich für einen richtigen Text im Moment keine Zeit habe. Und weil Gan und tibits mich dazu anhielten hier mitzumachen, vulgo taggten. Eine Frage der Ehre.)
Vier Jobs, die du in deinem Leben hattest
– Mädchen für alles beim Millander Metzger (Ich wurde ausgenutzt, mies bezahlt, angeschrien und vom polnischen Gesellen beinahe sexuell belästigt. Aber ich kriegte solche Oberarme!)
– Trafikantin aka Zeitungsundzigarettenverkäuferin (Jeden Tag gratis jede gewünschte Zeitung lesen. Der Traumjob für Menschen ohne Ambitionen.)
– Bezirksblattjournalistin (inklusive Feldrecherche über Jugendliche und Alkohol, aber aufschreiben tat ich die Ergebnisse erst nach dem Ausnüchtern.)
– Schwimmvereinsekretärin (mit verschmähter Liebe zum hübschen Vizecheftrainer, ach ach.)
Zur Lage der Nation.
19. Januar 2006, 23:52.
Dreierlei habe ich anzukündigen, oder: lesen Sie hier, fast exklusiv, meinen Abschiedseintrag im alten germitalglish.
Erstens. Ich habe heute beim Lesen eines Artikels im Spiegel, der über mehrere Seiten ging, zur Maus hinübergegriffen und gescrollt, anstatt umzublättern. Ich mache mir ernsthaft Sorgen, ob ich meinem Laptop zuviel Zeit widme.
Tod der Lesbarkeit!
13. November 2005, 16:23.Ein Algorithmus kommt einfach daher und behauptet, dass mein “about val”, ja, genau, der kurze Text links in der Sidebar, einen Flesh-Wert von -1 hat. Das entspricht dreierlei Arten von Texten:
- Amtsdeutsch,
- Allgemeinen Geschäftsbedingungen und
- Fachlichen Abhandlungen.
Ich glaube, ich werde ihn zu Fachliche Abhandlungen zählen, das gefällt mir am besten.
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