Gott mag keine Pornos.
31. Juli 2006, 22:10.
Nein, der Titel ist nur ein Reinleger, um Leser zu ködern. Es ist eigentlich der Titel des Spiegel-Artikels, der gerade aufgeschlagen vor mir liegt und meine Bettlektüre sein wird. (Das passt dann ja.)
Der eigentliche Blogeintrag beginnt hier.
Weil wir Blogger ja angeblich exhibitionistische Tendenzen haben (“das Paradoxon der schüchternen Exhibitionisten”, nannte es einst eine junge Nachwuchswissenschaftlerin in ihrer Abschlussarbeit über Weblogs, ähem ähem) will ich natürlich auch so ein tolles buntes Das-kleine-ich-bin-ich.
In other news bin ich heute ziemlich ausgepowert, weil ich meinen Artikel für diese Ausgabe schon heute fertigkriegen musste (der Chefredakteur will mich morgen für Kurzmeldungen) und deshalb von 9.15 bis 13.25 ohne Pause durchschrieb. Das klingt nicht so viel, aber vier Stunden hindurch konzentriert und produktiv sein und gute Formulierungen aus der Hüfte schießen und viel Information interessant verpacken und brisant sein, ohne frech zu werden —- während im selben Raum zwei Redakteure sehr interessante Telefonate führen und der Fotograf mich nervös macht, weil er die verdammten Fotos noch nicht gemacht hat und der Grafiker schon wieder so riesige Bilder will, obwohl die für diese Geschichte total unwichtig sind… und so. Ja. Das zehrt.
Dafür bin ich auf den Artikel dieser Woche mächtig stolz; ich glaube, er ist gut. Und es ist mein erster Schrieb, der sowas wie Aufdeckerqualitäten hat. Am Donnerstag mehr dazu.
Na jedenfalls. Dass ich mich auf dem richtigen Berufsweg befinde, zeigt mir die Tatsache, dass ich nach sieben Stunden Schreiben noch immer Lust zum Bloggen habe.
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