Von einer, die auszog, Tempos zu kaufen, und zurückkam mit einem Blogeintrag über Sex und die Wahrheiten der Werbeindustrie.
17. November 2005, 19:36.
Man muss es der Werbung ja lassen. Manchmal hat sie Recht. Zum Beispiel liegt bei Bipa laut Bipa Liebe in der Luft. (Obwohl eine Kampagne mit einem geteerten und gefederten Amor für mich irgendwie eine dezidierte Anti-Liebes-Botschaft enthält, aber das ist dann wohl zu subtil für eine Franchising-Kette, die als Erkennungsmerkmal schreiendes Pink gewählt hat. Egal.) Und es stimmt: There’s love in the air… in the whisper of the cash bills… but not the love you fall in. The one you make.
Die Frau mit der Transvestitenstimme, die im hauseigenen Bipa-Radio das ultimative Duscherlebnis verhieß.
Der dickliche junge Asiate vor mir in der Kassenschlange, der eine Großpackung Kondome kaufte und einen ungeduldigen Eindruck machte.
Das Mädchen, das Schwierigkeiten beim Reinstecken hatte. (Den Bancomat.) (In den Kartenschlitz.) (Das Mädchen war ich.) (Keine Rückschlüsse auf mein Liebesleben, bitte.) (Achherrje, ein Reinstecken-Witz. Muss das sein?) (Bitte, was für ein Niveau.) (So schafft sie’s nie zum Intellektuellenblog.) (Will sie das denn?) (Eigentlich schon.) (Aber in einem niveauvollen Blog dürfte sie nicht irgendwelchen Käse darüber schreiben, dass sie gerade beim Bipa Taschentücher kaufen war.) (Und zuviel an Sex denkt.) (Frollein, streichen Sie das letzte.)
Well. All Hail Procrastination, but better back to paper-writing.
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ja und ganz besonders toll: das liebes-horror-skop auf www.bipa.at ;-)
— Gabi203 Nov 17, 20:05 #
— valfisch Nov 17, 20:11 #
— gabi (anonym) Nov 17, 20:24 #